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Neues vom Förderverein  

   

Hygieneplan_Oktober_2020

Hygieneplan der Grundschule Langsdorf   

 

Vorbemerkung:

Die Evaluation des Hygieneplans unserer Schule entstand in Anlehnung an den Rahmen-Hygieneplan 6.0 für die hessischen Schulen für das Schuljahr 2020/21 und ist ab dem 19.10.2020 gültig. In Gänze ist letzterer unter https://kultusministerium.hessen.de/schulsystem/aktuelle-informationen-zu- corona zu finden. Dem schuleigenen Hygieneplan werden ungekürzt die Anlagen 1 (Aktuelle Hygienemaßnahmen für Kinder und Jugendliche an den Schulen des Landes Hessen“ im Zusammenhang mit der Darstellung der einzelnen „Planungsszenarien für die Unterrichtsorganisation“ sowie die Anlage 4 „Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern und Jugendlichen in [...] Schulen“ aus dem Rahmen-Hygieneplan 6.0 beigefügt. An den gekennzeichneten Stellen unseres Hygieneplans wurden Passagen aus dem Rahmen-Hygieneplan 6.0 wortwörtlich übernommen.
Der Rahmen-Hygieneplan 6.0 des Hessischen Kultusministeriums „ist mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration abgestimmt und wird – soweit erforderlich – an die jeweilige Pandemiesituation angepasst.“ Alle Beschäftigten des Landes und der Schulträger sowie alle Schülerinnen und Schüler sowie weitere Mitglieder der Schulgemeinde sind gehalten diese Hygienehinweise zu beachten. Nach den Herbstferien werden diese Maßnahmen von Seiten der Schule mit den Schülerinnen und Schülern in angemessener Form besprochen. Wichtig ist hierbei auch der Blick auf die Grundlage dieser Regelungen, nämlich die Verantwortung eines jeden im Sinne des Gesundheitsschutzes aller beteiligten Personen. Die Sorgeberechtigten erhalten diese Informationen ebenfalls und sollen dies mit ihren Kindern besprechen. Lehrkräfte, schulische Mitarbeiter und die Schulleitung gehen mit gutem Beispiel voran und unterstützen die Schülerinnen und Schüler bei der Umsetzung der eingeführten Hygienemaßnahmen.
Diese Vereinbarungen gelten auch in der Schülerbetreuung des FGL.

Nach wie vor werden derzeit die Schülerinnen und Schüler in vollständigen Lerngruppen ohne Mindestabstand beschult. Dieses erfordert die Betonung der übrigen Hygienemaßnahmen.

 

Hygienemaßnahmen Gesundheit und Schulpflicht

„Schülerinnen und Schüler dürfen den Präsenzunterricht und andere reguläre Veranstaltungen an Schulen nicht besuchen, wenn sie selbst oder ihre Haushaltsangehörigen Symptome für eine Infektion mit dem Corona-Virus aufweisen. Darüber hinaus dürfen Schülerinnen und Schüler, die noch nicht zwölf Jahre alt sind, den Präsenzunterricht und andere reguläre Veranstaltungen an Schulen nicht besuchen, solange Angehörige des gleichen Hausstandes aufgrund einer möglichen Infektion mit SARS-CoV-2 einer individuell angeordneten Absonderung (Quarantäne) unterliegen. Die Hinweise ‚Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern und Jugendlichen in Kindertageseinrichtungen, in Kindertagespflegestellen und in Schulen‘ sind zu beachten. Bei Auftreten von Symptomen für eine Infektion mit dem Corona-Virus während der Unterrichtszeit sind die betreffenden Schülerinnen und Schüler zu isolieren. Die Sorgeberechtigten werden [...] informiert und es wird ihnen empfohlen, mit dem behandelnden Kinderarzt, dem Hausarzt oder dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 Kontakt aufzunehmen.“ Bitte achten Sie darauf, dass Sie eine aktuelle Notfallnummer in der Schule hinterlassen haben, unter der Sie jederzeit erreichbar sind.
Sollte ein Kind an Allergie/Heuschnupfen, Asthma o.ä leiden, muss die Schule im Vorfeld informiert werden. Ist ein Mitglied Ihres Hausstandes an Covid-19 erkrankt bzw. besteht ein Verdachtsfall, ist die Schulleitung umgehend zu informieren. Von Seiten der Schule ist „[d]as Auftreten von COVID-19-Fällen [...] gemäß §6 und §§8, 36 IfSG dem zuständigen Gesundheitsamt zu melden. Zeitgleich ist auch das zuständige Staatliche Schulamt zu informieren. Bei bestimmten Personengruppen ist das Risiko für einen schweren COVID-19- Krankheitsverlauf höher.
Auch Schülerinnen und Schüler, die aufgrund einer vorbestehenden Grunderkrankung oder einer Immunschwäche bei einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus dem Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs ausgesetzt sind, unterliegen der Schulpflicht. Schülerinnen und Schüler, die aufgrund einer individuellen ärztlichen Bewertung im Falle einer Erkrankung dem Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs ausgesetzt sind, können grundsätzlich vor Ort im Präsenzunterricht in bestehenden Lerngruppen beschult werden, wenn besondere Hygienemaßnahmen (insbesondere die Abstandsregelung) für diese vorhanden sind bzw. organisiert werden können. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit einer Befreiung dieser Schülerinnen und Schüler von der Unterrichtsteilnahmepflicht in Präsenzform. Ein ärztliches Attest ist vorzulegen. Für die betroffenen Kinder tritt der Distanzunterricht an die Stelle des Präsenzunterrichts; ein Anspruch auf bestimmte Formen des Unterrichts besteht nicht. Gleiches gilt für Schülerinnen und Schüler, die mit Angehörigen einer Risikogruppe in einem Haushalt leben.“ In beiden Fällen ist ein ärztliches Attest vorzulegen und hat für drei Monate Gültigkeit. Besteht auch weiterhin der Bedarf einer Befreiung, muss eine erneute ärztliche Bescheinigung vorgelegt werden.

„Die Deutsche Gesellschaft für Kinder-Jugendmedizin (DGKJ) geht davon aus, dass Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen, die gut kompensiert bzw. gut behandelt sind, auch kein höheres Risiko für eine schwere Covid-19-Erkrankung zu befürchten haben, als es dem allgemeinen Lebensrisiko entspricht. Insofern muss im Einzelfall durch die Sorgeberechtigten ggf. in Absprache mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten kritisch geprüft und abgewogen werden, inwieweit das mögliche erhebliche gesundheitliche Risiko eine längere Abwesenheit vom Präsenzunterricht und somit soziale Isolation der Schülerin oder des Schülers zwingend erforderlich macht.“

Hygiene

Gründliche Händehygiene: Häufiges Händewaschen mit Seife für 20 – 30 Sekunden (nach dem Betreten der Schule, vor und nach dem Essen, vor und nach einem Toilettengang, vor dem Aufsetzen und nach dem Abnehmen der Schutzmaske) sind oberstes Gebot https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/). Händedesinfektion ist nicht nötig, da in allen genutzten Klassenräumen Waschbecken, Seife und Einmalhandtücher vorhanden sind. (Info: www.aktion-sauberehaende.de)

Türklinken möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. Fingern anfassen. Hierfür Ellenbogen oder auch die Türhaken nutzen, die jedes Kind erhalten hat. Wo es sinnvoll und möglich ist, stehen die Türen offen. Das Gesicht und die Schleimhäute möglichst nicht mit den Händen berühren, d. h. das Anfassen von Mund, Nase und Augen mit ungewaschenen Händen vermeiden.

Mindestabstand:

Im Unterricht kann von der Einhaltung des Mindestabstands abgewichen werden. Die Mindestabstandsregel (mind. 1,5 m) sollte außerhalb des Unterrichts im Schulhaus und auf dem Schulgelände möglichst eingehalten werden, insbesondere auch an den Bushaltestellen, beim Ein- und Aussteigen in den Bus, ebenso bei Ankunft und Verlassen des Schulgeländes. Dieses gilt auch für Besprechungen, Konferenzen sowie schulbezogenen Veranstaltungen.

Husten- und Niesetikette

Husten und Niesen in die Armbeuge oder in ein Taschentuch gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen. Beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand zu anderen Personen halten, am besten wegdrehen. Verzicht auf Körperkontakt Persönliche Berührungen, Umarmungen, Händeschütteln etc. werden vermieden, sofern Kontakt nicht zwingend aus unterrichtlichen oder pädagogischen Notwendigkeiten erfolgen muss. Außerdem sollte das Berühren von Augen, Nase und Mund vermieden werden.

 Mund-Nasen-Bedeckung auf dem Schulgelände

„Es besteht die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung, mit Ausnahme des Präsenzunterrichts im Klassen- oder Kursverbands. Das Tragen einer Mund-Nase- Bedeckung (MNB) oder einer geeigneten textilen Barriere im Sinne einer Mund-Nase- Bedeckung (sogenannte Behelfsmasken, z. B. Textilmasken aus Baumwolle) ist danach für alle Personen auf dem Schulgelände (Lehrkräfte und weiteres schulisches Personal, Schülerinnen und Schüler, Externe) verpflichtend. Diese Pflicht umfasst alle Räume und Begegnungsflächen im Schulgebäude [...] und auch im freien Schulgelände (wie z. B. Pausenhof, Sportstätten). Sobald die Klassen- oder Kursverbände aufgelöst werden, ist das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen vorgeschrieben. Das betrifft sowohl den Unterricht als auch ganztägiges Angebot.“ Sobald ein Klassen- oder Kursverband bzw. der Klassenraum erreicht wurde, können Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte und anderes Personal den Mund-Nasen- Schutz abnehmen.

Während der Hofpausen hält sich jeweils eine Klasse (siehe aktuelle Pausenplanung) hinter dem Schulgebäude, im Bereich des Grünen Klassenzimmers und des Soccerfeldes, auf. Sobald die Lerngruppe diesen Pausenbereich erreicht hat, können die Kinder die Mund-Nasen-Bedeckung abnehmen. Dieses wurde unter Absprache weiterer Hygienevereinbarungen in der Schulkonferenz am 29.09.2020 beschlossen. Der Einsatz einer zweiten Aufsichtsperson ist gewährleistet.

Für Kinder, die mit dem Bus zur Schule kommen, gilt wie derzeit in allen öffentlichen Verkehrsmitteln, Maskenpflicht. Sollten Eltern ihr Kind zur Schule begleiten oder abholen, gehen die Schülerinnen und Schüler ab der gelben Linie allein bzw. werden dort in Empfang genommen. Zum Umgang mit der Mund-Nasen-Bedeckung siehe Hinweise der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unter www.infektionsschutz.de/coronavirus/bildungseinrichtungen.html

Räume und Raumhygiene

Der regelmäßige Luftaustausch ist eine wesentliche Maßnahme zur Verhinderung einer Infektion. Es ist daher auf eine intensive Lüftung der Räume zu achten. Alle 20 Minuten werden die genutzten Klassenzimmer gelüftet, hierbei muss grundsätzlich auf Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten geachtet werden. Eine Kipplüftung ist weitgehend wirkungslos, da durch sie kaum Luft ausgetauscht wird. Es ist darauf zu achten, dass die Schülerinnen und Schüler für diesen Lüftungszeitraum entsprechende Kleidung tragen bzw. zum Überziehen zur Hand haben, z. B. eine zusätzliche Strickjacke, Weste. Fenster, die aus Sicherheitsgründen verschlossen bleiben müssen, dürfen daher ausschließlich für die Lüftung unter Aufsicht einer Lehrkraft geöffnet werden. Die genutzten Räume werden regelmäßig und adäquat gereinigt und bedarfsweise desinfiziert. Eine tägliche Desinfektion ist, lt. der Vorgaben, nicht notwendig. Gleiches gilt auch für die sanitären Anlagen.

Wegeführung

Kinder und Erwachsene beachten die Wegeführung, Markierungen unterstützen dieses bei der Umsetzung. Außerdem halten sich alle Beteiligten an die Nutzung der zugewiesenen Eingänge.
Auf dem Pausenhof sind an den Aufstellplätzen sowie an der Bushaltestelle die Markierungen einzuhalten.

Unterricht

Von einer Durchmischung der Lerngruppen wird derzeit weitestgehend und den organisatorischen Gegebenheiten entsprechend abgesehen. In einzelnen Unterrichten wird dem Prinzip der Kohorten-Bildung entsprochen.
Innerhalb der Lerngruppen werden möglichst feste Sitzplätze bzw. Sitzbereiche eingehalten. Partner- und Gruppenarbeit im Klassen- bzw. Kursverband sind möglich, da aktuell zwischen Schülerinnen und Schülern im Unterricht kein Mindestabstand einzuhalten ist. Sport- Schwimm- und Musikunterricht werden unter der Beachtung der aktuellen Richtlinien und Hygienemaßnahmen angeboten (s. Anlagen 2 und 3 des Rahmen- Hygieneplans 6.0). Auch die Fördergruppen werden derzeit klassenintern oder in sehr kleinen, übergreifenden Lerngruppen unterrichtet, so dass im zweiten Fall die Sitzordnung den Abstandsregelungen entsprechen können. Die Wahlunterrichte Schulgarten, Theater AG, Streitschlichter und Schmetterlingsgruppe finden ebenfalls unter Berücksichtigung der aktuellen Auflagen statt. Schulmaterialien sind täglich zu überprüfen und vollständig mitzubringen. Dieses gilt generell im Schulalltag , zu Zeiten dieser Pandemie ist es aber von besonderer Bedeutung: Ein Austausch von Materialien der Kinder untereinander bzw. mit Lehrkräften wg. fehlender Scheren, Stifte etc. ist aktuell nicht möglich. Derzeit steht in den Klassen kein Mineralwasser zur Verfügung. Alle Schülerinnen und Schüler müssen ihr Getränk von zu Hause mitbringen.
Das Mitbringen von Spielsachen ist ebenfalls nicht gestattet.
Die Pausenspielausleihe ist geschlossen.

Langsdorf, im Oktober 2020

Anlagen:

https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/hkm/hygieneplan_6.0_anlage_4_umgang_mit_krankheits-_und_erkaeltungssymptomen_bei_kindern_und_jugendlichen.pdf

https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/hkm/hygieneplan_6.0._anlage_1_planungsszenarien.pdf

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